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Am Sonntag, 20. August 2017, fand im KKL Luzern die dritte Preisverleihung des Fritz-Gerber-Awards statt. Ausgezeichnet wurden die Harfenistin Alice Belugou, die Bratschistin Hana Hobiger und die Saxophonistin Rahel Kohler.

Der 2015 von der Fritz-Gerber-Stiftung und LUCERNE FESTIVAL ins Leben gerufene Fritz-Gerber-Award fördert jährlich drei junge MusikerInnen im Bereich der zeitgenössischen klassischen Musik. Der Award in Höhe von insgesamt 60 000 Schweizer Franken setzt sich pro Preisträger aus einem Preisgeld von 10 000 Franken und einem Stipendium in Form einer Teilnahme an der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY im Wert von 10 000 Franken zusammen. Die Jury besteht aus Michael Haefliger, dem Intendanten von LUCERNE FESTIVAL, dem Komponisten und Dirigenten Heinz Holliger und Instrumental-Coaches der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

Vor neunzehn Jahren hat Dr. Fritz Gerber aus Anlass seines 70. Geburtstags seine Stiftung zur Förderung begabter junger Menschen gegründet. Seither hat die Stiftung über 2 000 besonders begabte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Wohnsitz in der Schweiz unterstützen können und dafür bislang über 23 Millionen Franken eingesetzt.

Die Preisträger des Fritz-Gerber-Award 2016 sind:

ALICE BELUGOU, Harfe
Die Harfenistin Alice Belugou wurde 1991 in Rouen geboren. Sie begann ihr Studium an der Pariser Sorbonne und der Pôle Supérieur de Paris Boulogne- Billancourt, wechselte anschliessend für den Master in Music Performance an die Haute École de Musique Lausanne, wo sie 2015 den Spezialpreis für ausgezeichnete Masterkonzerte erhielt, und absolvierte anschliessend an der Basler Hochschule für Musik den Masterstudiengang in Musikpädagogik sowie den Minor Zeitgenössische Musik. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse von Georges Aperghis, Jennifer Walshe, Salvatore Sciarrino, Catherine Michel, Isabelle Moretti und Fabrice Pierre. Alice Belugou musizierte im Orchestre de Chambre de Paris und trat mit den Ensemble Furiant in der Pariser Salle Pleyel, mit dem Trio Synapse, dem Ensemble neuverBand sowie beim «New Directions»-Festival in Piteå auf. 2017 gewann sie mit dem Ensemble georges den Dritten Preis beim Internationalen Hugo-Wettbewerb in Feldkirch.



HANA HOBIGER, Viola
Nach ihrem Bachelorstudium am Queensland Conservatorium setzte die australisch-schweizerische Bratschistin Hana Hobiger, Jahrgang 1989, ihre Ausbildung zunächst in Australien bei Elizabeth Morgan fort und war dann von 2015 bis 2017 Schülerin von Veronika Hagen am Salzburger Mozarteum. In der Saison 2014/15 spielte sie im Osnabrücker Symphonieorchester; aber auch in der Hofkapelle München, bei den Salzburg Chamber Soloists, beim Ensemble Concerto de Bassus und bei der Camerata/Queensland’s Chamber Orchestra, mit der sie auch als Solistin auftrat, sammelte sie wichtige musikalische Erfahrungen. Hana Hobiger wurde mit dem Harmer Memorial Scholarship Award und dem Regional Arts Development Fund Queensland sowie bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, u. a. mit dem Ersten Preis bei der South Queensland Concerto Competition (2011), dem John Curro Viola Prize (2005−2009) und dem Zweiten Preis bei der 4MBS Chamber Music Competition (2008).



RAHEL KOHLER, Saxophon
Rahel Kohler, geboren 1988, begann ihre Saxophonausbildung 2004 als Jungstudentin an der Hochschule der Künste ihrer Heimatstadt Bern bei Christian Roellinger. Nach dem Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung (2011) wechselte sie zu Marcus Weiss an die Musik-Akademie Basel, wo sie bis 2013 den Masterstudiengang Music Performance absolvierte, ebenfalls mit Auszeichnung. Wichtige Impulse erhielt sie zudem in Meisterkursen und Workshops von Arno Bornkamp, Lars Mlekusch, Christian Wirth oder Rodrigo Vila. Rahel Kohler wurde u. a. mit Ersten Preisen beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb sowie beim Pariser Concours International Léopold Bellan bedacht und ist Stipendiatin der Fondation Nicati-de Luze. Sie spielte als Gast im Berner Symphonieorchester und in der basel sinfonietta, debutierte als Solistin mit dem Festivalorchester Arosa und widmet sich im Duo Sonos, im Quintett Reeds in Motion! und im Ensemble Polygon der Kammermusik.


FOTOALBUM – Preisverleihung des Fritz-Gerber-Awards 2017

 

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