
Julie Zogg – eine grosse Karriere
Mit grosser Freude gratulieren wir der Snowboarderin Julie Zogg zu ihrer beeindruckenden Laufbahn. Es war uns eine Ehre, ihren Weg praktisch von Anfang an zu begleiten und zu unterstützen.
Im Tages-Anzeiger vom 29. Dezember 2025 stand über den Beginn ihrer Karriere:
«(…) Viel lieber spricht Zogg über die Bedeutung ihres Vaters. Alleinerziehend, mit zwei Töchtern, hält er ihr im Hintergrund den Rücken frei. Während sie sich auf die Lehre und den Sport konzentriert, sucht er händeringend nach Sponsoren, um die Karriere seiner Tochter zu ermöglichen. «Er hatte viele schlaflose Nächte, weil er nicht mehr wusste, wie das funktionieren sollte», sagt Zogg. Wie existenziell dieser Kampf war, bekommt sie damals kaum mit. Erst Jahre später erzählt ihr der Vater, wie es wirklich war. Und dass die Fortführung der Karriere finanziell beinahe nicht mehr zu stemmen gewesen wäre.
Dass es nicht so weit kommt, hat auch mit externer Hilfe zu tun. Die Fritz-Gerber-Stiftung springt ein, später die Sporthilfe. «Ohne diese Unterstützung wäre meine Karriere gar nicht möglich gewesen.» Heute ist die Struktur professioneller. Swiss Snowboard und Swiss-Ski übernehmen heute einen grösseren Teil der Kosten als zu Zoggs Anfängen, auch die Sporthilfe unterstützt mit höheren Beiträgen. «Sonst wäre es für den Nachwuchs noch schwieriger», sagt sie und verweist darauf, dass die Sponsorensuche aktuell noch prekärer sei als früher. (…)»










